Kanada 2011 - wir sind unterwegs

Durch die Coast Mountains zurück nach Vancouver

18. September - 27. September 2011
Von den Rocky Mountains schlugen wir den Weg Richtung Westen ein und fanden uns nach kurzer Zeit in einer Landschaft wieder, die wir so in Westkanada nicht erwartet haben: trockene und wüstenähnliche Hügel, kaum Bäume dafür gelbes Gras so weit das Auge reicht. Ebenso rasch, wie sich die Landschaft von mehrheitlich grün und waldreich in den Rockies zu gelb und karg in der Region um Kamloops veränderte, wechselte sie wieder auf grün, waldreich und feucht, als wir in die Coast Mountains kamen. Dieses Küstengebirge wird vom Pazifik her mit reichlich Niederschlägen versorgt.
Damit wir uns langsam von der kanadischen Wildnis verabschieden und an die dicht besiedelten Gebiete angewöhnen konnten, machten wir einen Stopp in Whistler, einem der grössten Skigebiete Kanadas. Für uns Schweizer ist der Ort vergleichbar mit Zermatt oder Davos, alles schön herausgeputzt, zahlreiche Bergbahnen und Lifte, Restaurants und Sportgeschäfte.

An unserem zweitletzten Abend im Camper hatte das Regenwetter uns zuliebe für einige Stunden ein Einsehen und machte genau zum richtigen Zeitpunkt eine Regenpause, so dass wir 1. unser Feuerholz noch aufbrauchen und 2. die letzten Steaks noch wie gewohnt bräteln konnten. Das war doch ein schöner Abschluss unserer Camperzeit.
Den letzten Abend verbrachten wir damit, unsere Taschen zu packen, die letzten Lebensmittelreste aufzusessen und uns auf die Rückgabe unseres "blauen Wunders" vorzubereiten. Dies ging am folgenden Morgen blitzschnell über die Bühne: Kaum ausgestiegen und das Gepäck ausgeladen, wurde unser Dodge auch schon in die Waschstrasse gefahren. Von weitem konnten wir ihm noch "tschüss" winken, dann gings schon nach Vancouver Downtown ins Hotel.

Nach zwei weiteren Tagen in Vancouver mussten wir nun auch Kanada "tschüss" winken und ins Flugzeug steigen. Beim Umsteigen in Toronto hatten wir ganze 20 Minuten Zeit - da rennt man selbst mit Krücken relativ schnell durch den Flughafen... In Zürich wurden wir bereits erwartet und herzlich in Empfang genommen. So kommt man doch gerne wieder nach Hause. :-)

In den Canadian Rocky Mountains

6. September - 17. September 2011
Die Rocky Mountains haben uns – so wie wir es gewöhnt sind – mit herrlichem Wetter und aussergewöhnlich warmen Temperaturen empfangen. Im Jasper National Park haben wir das sonnige Wetter ausgenutzt und haben einen Ausflug in die Höhe gemacht: Mit einer uralten Gondel fuhren wir auf Jaspers „Hausberg“ und haben von dort die Aussicht genossen. So sehr wir auch suchten, es waren einfach keine Wolken in Sicht, welche die Fotos noch eine Spur kitschiger wirken liessen. Aber es ging ja auch ohne. 

Angetrieben von den warmen Temperaturen zog es uns in den nächsten Tagen in die Höhe: Einmal paddelten wir auf dem türkisblauen Maligne Lake den anderen Touristen davon, ein ander Mal bestaunten wir den Athabasca Glacier, welcher vom Columbia Icefield hinunter fliesst. In diesen Höhen machten sich auch bereits die bunten Vorboten des Herbstes bemerkbar. Zusammen mit der verschneiten und vergletscherten Bergwelt stellten diese bunten Büsche und Gräser ein prächtiges Farbenspiel dar. Entlang von unserem Weg durch die Rocky Mountains kamen wir an zahlreichen Seen in verschiedensten Blauvariationen vorbei, welche teilweise so spiegelglatt da lagen, dass sich die ganze Bergwelt darin spiegeln konnte.

Diese Nationalparks in den Rocky Mountains sind sowohl bei den Touristen als auch bei den Einheimischen sehr beliebt. Besonders an den Wochenenden sind viele Plätze und Orte geradezu überfüllt. Um diesem grossen Andrang auszuweichen, unternahmen wir über ein Wochenende einen Ausflug ins nahegelegene Calgary, bevor wir unseren Weg durch die Rocky Mountains wieder aufnahmen.

Vom Yukon in die Canadian Rockies

2. September - 5. September 2011
Wir haben den Yukon mit viel Wehmut verlassen, denn es hat uns dort so gut gefallen. Die Fahrt vom Yukon in die kanadischen Rocky Mountains hat rund 5 Tage in Anspruch genommen. Tage, in denen wir hauptsächlich Auto gefahren sind. Trotz der langen Tagesetappen haben wir viel gesehen: Schwarzbären im Gras neben der Strasse, eine ganze Herde Waldbisons, welche in diesem Abschnitt des Alaska Highways leben, oder ganz einfach wie sich die Landschaft vom Nordwesten bis in den Südosten verändert.
Wir sind von Whitehorse bis nach Dawson Creek auf dem Alaska Highway gefahren. Diese Strecke ist insgesamt wenig interessant, einzig die Passage durch die nördlichen Ausläufer der Rockies bietet schöne Aussichten und abwechslungsreiche Szenerien. Ansonsten wird die Landschaft – je näher man der Mile 0 in Dawson Creek kommt – immer flacher und der Strassenverlauf weniger spannend. Das längste schnurgerade Stück war rund 15 km lang! Dann kam eine Kurve, in der man das Steuerrad rund 2 – 3 Grad drehen musste, dann folgte der nächste gerade, fast genauso lange Abschnitt.
Eindrücklich am Alaska Highway ist jedoch nach wie vor dessen Entstehung: Sie wurde im zweiten Weltkrieg in nur rund 9 Monaten durch die absolute Wildnis gebaut. Wenn man bedenkt, welche Mittel den damaligen Soldaten zur Verfügung standen, um diese Verbindung zu schaffen, war dies eine Meisterleistung.

Im Yukon unterwegs

26. August - 1. September 2011
Von Whitehorse aus fuhren wir auf dem Klondike Highway Richtung Norden. Der berühmt-berüchtigte Dempster Highway zog uns magisch an. Dies ist die einzige Strasse in Kanada, welche über den Polarkreis führt. Sie endet in Inuvik. Der Zustand dieser ungeteerten Piste hängt sehr von der Witterung ab und kann sich binnen einer Stunde ändern. Wir hatten Glück: Die Sonne schien, es herrschten T-Shirt-Temperaturen (zumindest Nachmittags) und der Zustand der Gravelroad war schlicht perfekt. Die Fahrt war sehr beeindruckend: Die Landschaft ist menschenleer, die Natur unberührt und die Herbstfarben varierten von grün über gelb bis hin zu rot. An den Berghängen tummelten sich nebst Grizzlies auch Bergziegen und Wölfe, wobei wir letzteren nicht begegnet sind.
Da auch wir nicht alle Zeit der Welt hatten, legten wir nicht die ganze Strecke bis nach Inuvik zurück, sondern betrachteten die ersten rund 120 km als "Schnuppertour". Dafür haben wir schon eine Idee für ein nächstes "Projekt"... :-)

Nächstes Etappenziel war Dawson City, einstige Glodgräberstadt beim Zusammenfluss der Yukon und Klondike River. Nebst den typischen Goldrush-Holzhäusern war eines sehr beeindruckend: Im Gebiet rund um die Stadt entlang des Klondike Rivers und seinen Nebenbächen, bestens bekannt der Bonanza Creek, liegt kein Kieselstein mehr auf dem anderen. Die Sedimente der Bach- und Flusstäler sind vollständig umgegraben worden. Unglaublich! Man stelle sich vor, wir würden in der Schweiz kurzum das Reuss- und Bünztal umgraben und das ganze Kies waschen und sieben...

Wieder intakter schien die Welt vom Top-of-the-World Highway aus: Die Kanadier bauten diesen Highway, welcher meist ungeteert ist, schlicht entlang der Bergrücken von einem zum nächsten. Grandiose Aussichten garantiert! Und dies bei strahlendem Sonnenschein und herbstlich bunten Farben. Die kanadische Strasse endet am Grenzübergang nach Alaska. Selbstverständlich gelten bei diesem abgelegenen Zoll dieselben Bedingungen für die Einreise in die USA wie anderswo auch...

Nach diesem kurzen Abstecher nach Alaska kamen wir gerne wieder zurück in den Yukon. Dort wurden wir auch schon kurz nach der Grenze von einem stattlichen Elch in Empfang genommen - obwohl, so richtig interessiert hat ihn unsere Anwesenheit wohl nicht.

Im Kluane Nationalpark hatten wir immer noch prächtiges Spätsommerwetter und nutzten dies, um einen Blick in diesen sehr eindrücklichen Park mit Bergen und gewaltigen Gletschern zu werfen. Von weitem konnten wir sogar den Mount Logan sehen, mit 5959 m.ü.M. der höchste Berg Kanadas.

Eindrücke aus unserem Alltag:
Besonders eindrücklich im Alltag ist das Einkaufen: (Gummi-)Brot und Wasser, Zucker und Mehl sind vergleichsweise teuer. Geradezu billig ist das Fleisch. Bei der Auswahl der richtigen Steaks für das Abendessen müssen wir aber aufpassen, dass wir die Grösse unserer Mägen nicht überschätzen: So ein Barbecue-Plättli kann nämlich gut 6 Steaks à je ca. 300 g enthalten. Oder eine Packung Würste: 4 x 500g - der Wahn!
Ähnlich siehts bei der Milch aus: Wollen wir Milch mit 1 %, 2 %, 3.5 % oder 5 % Fettanteil? Und darfs eine Bottle à 4 L, 2 L oder ganz hinten links auch 1 L sein? Den Orangenjus kauft man gewöhnlich in einer 2.63 L-Flasche. Für Familien gibts auch 3.8 L-Flaschen.
Ach ja, Bier brauen können die Yukoner übrigens sehr gut...

An die Dieselmengen, welche in den Tank unseres Dodges passen, haben wir uns ja inzwischen gewöhnt. Aber gestern glaubten wir unseren Augen kaum: 123.6 Liter. Der Tankwart meinte trocken: "Ou, you're empty." Da hatte er wohl recht.     [empty = leer]

Und die Sache mit den Strassen: Gravelroads sind ja eine Sache. Aber die Schlaglöcher, denen wir auch auf geteerten Strassen ausweichen, sind nicht wirklich Achs- und Stossdämpfer-freundlich. Zum Flicken der Löcher wird einfach eine gehörige Menge Teer hineingeschaufelt, die kommenden Fahrzeuge verteilen das ja dann schon.

Fazit: Es ist interessant, herausfordernd und abenteuerlich. Aber die Kanadier sind sehr interessiert und hilfsbereit. Und uns gefällts. :-)
 
 

Auf dem Cassiar- und Alaska Highway

19. - 25. August 2011
Mit dem schönen Wetter war es nach der Inside Passage vorerst vorbei. Prince Rupert durchkämmten wir bei Regen- und Nieselwetter. Der Wetterbericht für die folgenden 5 Tage war einfach zu lesen: bewölkt und regnerisch. Also machten wir unseren Truck wieder bereit und fuhren weiter zum Cassiar-Highway Richtung Norden.

Wegen des anhaltenden Regens kamen wir ziemlich zügig voran. Trotz tief hängender Wolken und Dauereinsatz des Scheibenwischers war die Fahrt alles andere als langweilig: Wir sahen unzählige Schwarzbären, welche entlang des Highways Beeren pflückten und Gras frassen. Ab dem zweiten Tag auf dem Cassiar-Hwy hörten wir auf, die gesehenen Bären zu zählen. :-) Trotzdem, so einen wilden Bären zu sehen, ist immer wieder ein Erlebnis (v.a. aus dem sicheren Auto). Zwei, drei Mal konnten wir sogar eine Bärenmutter mit zwei Jungtieren beobachten.
Bei einem Kurzabstecher nach Hyder, Alaska, sahen wir aus sicherer Distanz zu, wie eine Grizzlibärin mit ihrem Jungtier ein Bad in einem kleinen See nahm.

Die Landschaft in dieser Gegend ist grandios und präsentiert sich auf unserer Fahrt jeden Tag wieder anders: Die Höhe der Hügel und Berge nimmt gegen Norden hin zu, die Vegetation verändert sich ebenfalls - Laubbäume sind weniger anzutreffen, die Tage werden länger, und die Temperaturen tiefer.

Eines bis dahin unspektakulären Tages machten wir auf der Rest Area Nr. x Halt, um einen Snack zu essen. Es hat (wieder) geregnet. Da kam ein Velofahrer angeradelt, das Velo vollbeladen und er selber gut eingepackt. So ein Zufall: Es war Christian (Freund von Susettes Cousine Simone), der mit dem Velo vom Norden Alaskas bis nach Los Angeles fährt. Wir haben zwar voneinander gewusst, dass wir in Westkanada unterwegs sind, aber nicht genau, wer wo ist.

Das Yukon Territory empfing uns mit sonnigem Wetter. Die Temperaturen blieben weiterhin bescheiden (wir sind inzwischen sehr froh, dass wir unsere warmen Schlafsäcke mitgenommen haben). Die Fahrt ging sodann auf dem berühmten Alaska-Highway weiter in Richtung Whitehorse, der Hauptstadt des Yukon.  Der Alaska-Hwy ist eine Strasse mit eindrücklicher Geschichte. Bedenkt man die Verhältnisse, in welcher diese Strasse innerhalb von rund 10 Monaten in den Jahren 1942/43 erstellt worden ist. In Whitehorse fanden wir eine Stadt mit aufgestellten Menschen verschiedensten Ursprungs vor. Weil es uns so gut gefallen hat, machten wir hier einen ausgiebigen Ruhetag.

Von Vancouver bis Prince Rupert

7. - 18. August 2011
Nach einem angenehmen Flug sind wir am Nachmittag des 7. Augusts in Vancouver gelandet. Nach dem nasskalten Schweizer Sommerwetter wurden wir von herrlichstem Sonnenschein empfangen. Dieser Sonnenschein hat uns während unserem Aufenthalt in Vancouver begleitet. So konnten wir während zweier Tage Vancouver Downtown entdecken: den bunten Markt auf Granville Island durchkämmen, im Stanley Park Waschbären und Touristen beobachten, der Uferpromenade entlang flanieren  und uns im BigBus durch die Stadt kutschieren lassen.

Am Mittwoch durften wir dann unser "Heimeli" für die nächsten Wochen in Empfang nehmen: unser Dodge-Ram 3500 4x4 erwartete uns schon mit viel Reiselust und konnte es kaum erwarten, dass wir mit ihm losfuhren. Also dann, nichts wie los!
Den Test bestanden wir, indem wir die Fähre nach Vancouver Island (fast) auf direktem Weg fanden. Die Überfahrt nach Vancouver Island (Tsawwassen - Swartz Bay) war sehr schön.
Die erste Nacht in unserem "grosse Chare" (der im Vergleich zu den hier üblichen Campers extrem mikrig wirkt...) verbrachten wir auf einem typischen R.V. in Victoria.

Auf unserer nächsten Etappe fuhren wir bis nach Ucluelet an der Pazifikküste. Dort haben wir den typischen Küstenregenwald im Pacific Rim National Park erkundet. Beim Anblick dieser riesigen und uralten Bäume fühlt man sich sehr klein und unbeutend.
Ein Highlight war unser erster Halt an einer Tankstelle: Locker fanden wir das richtige Loch für den Diesel und konnten dem Apparat auch die entsprechende Flüssigkeit entlocken. Aber als die Anzeige bei 100 Litern immer noch weiter zählte, wurden unsere Augen immer grösser und die Worte weniger...
Item,  der Chare fuhr also mit uns wieder zurück an die Ostküste und nordwärts bis zum Miracle Beach, wo es rätselhafterweise regnete. Am Abend kamen wir mit einem Schweizer Paar ins Gespräch, welche für 1- 2 Jahre mit ihrem Defender von Kanada bis nach Südamerika unterwegs sind (www.MorgenFahrt.ch).

Inzwischen hatten wir das Gefühl, wir würden unseren Camper nun langsam im Griff haben, aber dieser hatte erneut eine Überraschung für uns bereit: Oil change due! Mannomann! Also suchten wir wohl oder übel eine Garage auf und übergaben unser blaues Wunder an die fachmännischen Hände der Ford-Mechaniker, welche das linke Vorderrad demontieren mussten, um das Motorenöl zu wechseln.  Danach lief alles wie geschmiert nach Telegraph Cove.

In diesem abgelegenen Küstenort lag der Campground im Wald. Susette wollte beim Eindunkeln noch den Abfall entsorgen, da ein Bär in der Gegend sei. Et voilà - direkt hinter dem Abfallhäuschen sass ein ausgewachsener Black Bear (Schwarzbär) im Wald. Uiuiui, da war sie plötzlich sehr rasch wieder zurück im Camper. Black Bears sind nämlich gefährlicher als deren bekannten Verwandten die Grizzlies. Sie können unglaublich schnell rennen, sind sehr stark und flinke Kletterer. Auf einen Baum zu klettern ist daher keine gute Idee, wenn man von einem Black Bear verfolgt wird.

Am kommenden Tag wollten wir nun - nachdem wir den ersten Bären gesehen haben - nun auch noch die Riesen der Meere kennenlernen. Auf einer Whale Watching Tour sahen wir unzählige Orcas, verwandte Artgenossen von Delfinen und sogar vier Weisskopfseeadler.

Nach den Wald- und Meeresbewohnern entdeckten wir heute noch die Flussbewohner namens "Lachse". In einer Fish Hatchery erhielten wir dank einer Privatführung einen Einblick, wie die Kanadier dafür sorgen, dass die Zahl der Lachse, welche im Spätsommer in die Flüsse zurückkehren, stabil bleibt oder gar zunimmt. Von den verschiedenen Lachsarten werden im Beispiel des Quatse Salmon Stewardship Centres je 1000 Paare gefangen, deren Eier und Samen entnommen und die Eier so befruchtet. Die Jungfische werden dann gefüttert, aufgezogen und markiert und zu der Zeit, in welcher deren Artgenossen flussabwärts wandern, wieder freigelassen. Das war sehr interessant und dank des engagierten Mitarbeiters, der uns alles erklärt hat, sehr lehrreich.

Vancouver Island verliessen wir wieder mit der Fähre, dieses Mal jedoch in Richtung Norden. Während rund 15.5 Stunden fuhren wir bei traumhaftem Wetter durch die Inside Passage bis nach Prince Rupert. Das war ein richtig schönes Erlebnis!
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